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Geboren am 22. Mai 1963 in Augsburg; verheiratet.
Nach Abitur 1982 am Gymnasium Neusäß und Zivildienst im
"Mobilen Sozialen Hilfsdienst" folgte ein erfolgreich
abgeschlossenes Studium der Rechtswissenschaften in
München und Augsburg. Ab 1991 war ich im Staatsdienst,
sechs Monate bei der Regierung von Schwaben und danach
Leiter der Abteilung "Umweltschutz" im Landratsamt
Aichach-Friedberg.
Mitglied der SPD bin ich seit 1979 und war/bin für die
Partei in verschiedenen Positionen tätig, seit Februar 2005
als Vorsitzender der SchwabenSPD.
Seit 1984 bin ich Mitglied der ÖTV, heute ver.di, seit 1991
Mitglied der Arbeiterwohlfahrt.
1994 und 1998 wurde ich in den Bayerischen Landtag gewählt und
gehörte dort bis Mai 2001 dem Ausschuss für Verfassungs-,
Rechts- und Parlamentsfragen an. Von Mai 2001 bis September
2003 war ich Parlamentarischer Geschäftsführer. Seit Februar
2004 bin ich hauptamtlicher Geschäftsführer der SPD-Landtagsfraktion
und gehöre in dieser Funktion dem Fraktionsvorstand an. Neben der
Verantwortung für das Personal und die Finanzen der Fraktion gehört
dort die sog. "Bund-Länder-Koordination" der politischen Schwerpunkte
der Fraktion zu meinen Aufgabenfeldern.
Seit den Kommunalwahlen 1996 bin ich zudem ehrenamtlich Kreisrat
im Landkreis Augsburg und dort seit 2002 Vorsitzender der
SPD-Fraktion. Von 1996 bis Ende 2004 war ich zudem Stadtrat
in meiner Heimatgemeinde Neusäß; ein Amt, das ich leider
aus Zeitgründen aufgeben musste.
Die kommunalpolitische Verankerung hilft, mit den Bürgerinnen und Bürgern
ständig im Gespräch zu sein, was für mich eine der wesentlichsten
Voraussetzungen für eine bürgernahe und glaubwürdige Politik ist.
Nicht leere Worthülsen und Versprechungen sind gefragt, sondern die
kritische Auseinandersetzung mit den Vorstellungen und Wünschen
der Bevölkerung vor Ort.
Politik kann nicht alle Probleme der Gesellschaft lösen,
ihr Ziel muss es aber sein eine soziale Gesellschaft zu gestalten.
Dabei ist es eine Aufgabe von Politik ein Gleichgewicht zwischen
individueller Freiheit und sozialem Ausgleich zwischen Starken
und Schwachen zu schaffen. Für den Sozialstaat der Zukunft muss
aber auch klar definiert sein, was die Gesellschaft wirklich
leisten kann, soll und muss und welche Leistung wir vom einzelnen
Menschen fordern können und müssen, damit er die Sozialleistungen
in Anspruch nehmen kann.
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